Funktionen

Optisch akustischer Alarm

32 Töne und mehr

Es stehen 32 fest programmierte Töne im Gerät zum freien Auswahl zur Verfügung. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit weitere Töne individuell zu definieren und im Gerät zu speichern. Je nach Anwendung und Installation werden zwei der Töne den Steuersignalen Ton_1 und Ton_2 zugeordnet, die entsprechend bei einer Alarmierung ertönen. Zusätzlich kann man mit entsprechenden Steuerbefehle über eine der Kommunikationsschnittstellen (Wired-Link, NFC oder WiFi), jede der gespeicherten Töne in gewünschter Lautstärke und Spieldauer auslösen.

Rote und Weiße LEDs

Die optische Signalisierung bzw. Beleuchtung ist mit hoch effizienten LEDs im Gerät realisiert worden. Sechs leistungsstarke rote LEDs mit dem Fokus zur optischen Alarmierung sind im Gehäuse so angeordnet, dass sie eine möglichst große Abstrahlwinkel von über 180° erreichen. Sechs weitere LEDs mit einem Abstrahlwinkel von 120° dienen als normale dimmbare Beleuchtung mit maximal 415 lumen (entspricht einer 40W Glühbirne).

Basis-Konfigurationen

Die Lautstärke der Sirene oder SPL (Sound-Pressure-Level) wird in dB(A) gemessen und kann über Konfigurationsbefehle zwischen 70 bis 110 dB(A) frei gewählt werden. Zwei Einstellungen sind von Bedeutung: 100 dB(A), um normgerechte Lautstärke bei geringerem Stromverbrauch einzustellen, oder die maximale Lautstärke von 110 dB(A) wenn Stromverbrauch kein Kriterium ist.

Die Tonarten für Ton_1 und Ton_2 werden über Konfigurationsbefehle den gespeicherten Tonarten im Gerät zugeordnet. 32 Tonarten, darunter auch die normierte Signalisierungstöne sind im Gerät zur Auswahl hinterlegt. Darüber hinaus können eigene definierte Tonarten im Gerät gespeichert und gewählt werden.

Die optische Signalisierungsart  der rote LEDs kann über Konfigurationsbefehle frei eingestellt werden. Zur Einstellung stehen Blink-Periode, das Verhältnis zu An- und Aus-Dauer in einer Periode, Einzel- oder Doppel-Blink Modus und die Helligkeitssteuerung zur Verfügung. Zur Vereinfachung der Konfiguration sind vier normgerechte Blink- und Blitz- Einstellungen im Gerät vor konfiguriert und wählbar.

Strombegrenzung

Die maximale Stromaufnahme des Gerätes ist begrenzt und kann zwischen 25 und 325 mA frei eingestellt werden. Die Standard Einstellung ist 50mA. Eine aktive elektronische Schaltung garantiert, dass beim Einschalten sowie auch während des Betriebes niemals der eingestellte Stromwert überschritten wird. Damit lässt sich das Gerät problemlos an Schaltausgänge von Alarm- oder Brandmeldeanlagen betreiben.

Schutzschaltung

Das Gerät ist gegen Kurzschlüsse, Über- bzw. Unterspannung, Störsignale oder vertauschen der Spannungsanschlüsse am Eingang geschützt. Eine automatisch sich rückstellende interne Sicherung trennt die Schaltung vom Eingang im Fehlerfall. Ist der Fehler behoben, schaltet die interne Polyswitch-Sicherung automatisch nach einiger Zeit die Schaltung wieder in Normalzustand zurück.

Externe Energiequelle

Je nach Variante ist es möglich eine zusätzliche Spannungsquelle an das Gerät anzuschließen, wenn eine Steuerzentralle den notwendigen Strombedarf nicht liefern kann. Besonders wenn das Gerät die maximale Lautstärke von 110 dB oder die maximale Beleuchtung von 415 lumen erreichen soll, muss darauf geachtet werden, ob die Steuereinheit die benötigte Energie liefern kann oder nicht. Dabei kann eine externe Spannungsquelle Abhilfe schaffen. Außerdem kann bei einer Installation mit mehreren Geräte in einer Kette, alle Geräte über die externe Spannungsquelle versorgt werden.

Manueller Schalter / Taster

Die O2A-Basic und O2A-Pro Varianten erlauben das Anschließen einer Schalter bzw. eines Tasters an das Gerät. Je nach Bedarf können bestimmte Aktionen durch den Schalter ausgelöst werden. Es kann festgelegt werden, ob die Aktion für das lokale Gerät, für ein bestimmtes Gerät im Netz oder  für alle Geräte im Verbund gelten soll. Außerdem können für kurze, lange oder eine Anzahl von Schalterbetätigungen verschiedene Aktionen definiert werden. Beispiele hierzu sind Alarm leiser stellen, Signalisierung stoppen, Systemtest, Beleuchtung an, Alarm scharf stellen, Tür-Klingel auslösen, etc.

Erweiterungen

Über eine Erweiterungsschnittstelle lassen sich bestehende Module aber auch Kundenspezifische Module an das Gerät anschließen, um die technische Funktionalität des Systems zu erweitern. Hierzu gehören u.a. WiFi, BLE, Z-Wave, LoRa oder andere Module. Dadurch wird nicht nur ist die Möglichkeit zur Integration in bestehenden Systemen garantiert, sondern erlaubt dem Anwenden genau das zu installieren, was zum Einsatz kommen soll.

Betriebsarten

Das Gerät ist sehr reich an Konfigurationsmöglichkeiten und dadurch für unterschiedlichste Anwendungen einsetzbar. Bestimmte Anwendungen erfordern besondere Einstellungen im Gerät. Daher besteht die Möglichkeit über eine der Kommunikationsschnittstellen (Wired-Link, NFC oder WiFi) das Gerät weitreichend zu konfigurieren. Das Gerät verfügt über einen ausgereiften Kommunikationsprotokoll, worüber es sich jeder Zeit konfigurieren lässt. Sind mehrere Geräte zusammen in einer Kette verbunden, können individuelle oder Gruppen-Konfigurationen durchgeführt werden. Konfigurationen können temporär (bis zum nächsten Neustart) oder dauerhaft im Gerät gespeichert werden.

NFC-Schnittstelle

Das Gerät lässt sich berührungslos über die Near-Field-Communication-Schnittstelle, vollständig konfigurieren. Dafür ist es irrelevant, ob das Gerät noch in der Verpackung ist oder bereits installiert ist. Es ist auch nicht von Bedeutung ob das Gerät im Betrieb ist oder Spannungslos ist.

Über das Zubehör NFC-WiFi-Bridge-Adapter, kann man das Gerät konfigurieren oder die eingestellte Konfiguration inklusive weitere Informationen wie z.B. das Geräte-Seriennummer abrufen. Das Handgerät bildet eine Brücke zwischen einem Web-Browser und das Gerät und erlaubt so über eine einfache grafische Oberfläche die gewünschten Einstellungen vorzunehmen bzw. die gewünschten Daten abzurufen.

Interner Energiespeicher

Die O2A-Pro Variante beherbergt eine interne Energiespeicher. Damit lässt sich das Gerät ohne Strom für eine bestimmte Zeit Betrieben. Natürlich ist der Betriebsdauer stark von der Applikation abhängig. Doch mit etwa 10Wh gespeicherte Energie lassen sich viele Anwendungen realisieren.

Das Gerät lädt die Energiespeicher selbständig auf und überwacht die optimale Nutzung des Speichers für eine lange Lebenszeit der Zelle. Die Ladelogik hat zwei Betriebsarten: schnelle oder langsame Aufladung. Abhängig von der zur Verfügung stehender Energie am Eingang stellt sich automatisch die entsprechende Ladelogik automatisch ein.

Kommunikationsprotokoll

Das Gerät verfügt über eine eigenes Kommunikationsprotokoll, worüber sich das Gerät vollständig konfigurieren, steuern und überwachen lässt. Dieses Protokoll steht zur freien Verfügung und garantiert die Integrierbarkeit des Gerätes in allen bestehenden Systeme. Über das WiFi Zusatzmodul und die JSON-Schnittstelle mit Web-Sockets, HTTP und HTTPS Protokolle steht das Anbinden des Gerätes in allen Umgebungen nichts im Weg. 

Zugriff und Sicherheit

Der Zugriff zum Gerät kann Verschlüsselt und gesichert werden. Dank eines speziell entwickelten software bietet die Kommunikation die notwendige Sicherheiten, um unbefugte Übernahme und Kontrolle des Gerätes zu vermeiden.

Protokollierung

Je nach Variante erlaubt das Gerät verschiedene Protokollierungsarten der Ereignisse. Die einfachste Protokollierungsart ist die Aufzählung bestimmte Ereignisse wie z.B. wie oft Alarm #1 oder #2 ausgelöst wurden oder wie viele Fehler oder Warnung vorkamen. Die O2A-Pro variante ist zusätzlich in der Lage Ereignisse chronologisch mit entsprechende Zeiten festzuhalten und eine Historie der Aktivitäten festzuhalten.